Für alle Akkus der KENWOOD Handfunkgeräte TK260/360, TK261, TK270/370, TK280/380, TK290, TK3101
KVC-19 für alle Akkus der Kenwood Handfunkgeräte TK-2202 / TK-3201 / TK-3202
MCX-31 für alle  Akkus (NiCd/NiMh) der Handfunkgeräte ICOM F30 / F31
MTX209  für alle Akkus des Handfunkgerätes Plettac MT209
KVC-14 für alle Akkus der Kenwood Handfunkgeräte TK-2140 / TK-3140
GPX-professional für alle Akkus der Motorola Handfunkgeräte GP320 bis GP1280, HT750 bis HT1550

Lademethoden für NiCd- Akkus

Für alle Nickel- (NiCd, NiMH) Akkus ist die Konstantstrom-Methode die empfohlene Lademethode.

Temperatur-Bereich: Der zum Laden optimale Bereich liegt zwischen 10 - 30 °C. Oberhalb von 45°C erreicht die max. Kapazität des Akkus nur 70%, unterhalb von 5°C kann es zum Ventilieren der Zelle kommen (Resultat des Druckaufbaus wegen der reduzierten Rekombinationsfähigkeit von Sauerstoff und Wasserstoff).

Die Ladegeräte für NiCd- Akkus lassen sich in 3 Gruppen einteilen:

a) Langsam-Lader: Mit einer konstanten von 1/10 der Batteriekapazität werden Akkus innerhalb von 14-16 Stunden meist ohne zusätzliche Kontrolle geladen.

b) Quick-Lader: Bei einer Laderate von ca. 30% der Batteriekapazität erfolgt die Ladung in ca. 4-6 Stunden - auch hier oft ohne zusätzliche Kontrolle. Diese Methode ist in Bezug auf Preis und Zeit zwischen Langsam- und Schnell-Ladern angesiedelt. 

c) Schnell-Lader: Die Laderate liegt zwischen 100- 300% der Batteriekapazität, die Ladezeit beträgt etwa 1 Stunde und weniger. Der Einsatz einer Lade-Kontrolle ist unbedingt erforderlich.

K-tronic  Ladehalterungen sind hochwertige Schnell- Lader mit Ladekontrolle durch einen Mikroprozessor (mind. 10-Bit A/D-Wandlung). Die schaltoptimierte Spannungskontrolle erlaubt Eingangsspannungen von ca. 11 bis 35V DC. Es muß also kein zusätzlicher Spannungswandler beim Einbau in LKWs oder Gabelstapplern vorgesehen werden!
Schnelles Laden verbessert den Wirkungsgrad erheblich.

Da bis zu einer Kapazität von ca. 70% fast der gesamte Ladestrom aufgenommen wird,
kann dieser anfangs sogar einige C betragen (Laderate C = auf die Kapazität des Akkus bezogener Ladestrom).

Danach sinkt die Stromakzeptanz der Elektroden, Druck und Temperatur steigen, der Ladestrom muss begrenzt und dem Aufnahmevermögen des Akkus angepasst werden (Auffüllladung).

Zur Kompensation der Selbstentladung kann sich nun die Erhaltungsladung anschließen (0,05 -0,02 C, trickle charge) .

Unter Rückwärts-Laden (Reverse load) versteht man das kurzzeitige Unterbrechen der Ladung für Entlade-Impulse. Das soll bei Ni-Akkus zu einer Erhöhung des Aufnahmevermögens führen. Außerdem sollen Leistung und Lebensdauer gesteigert und die Kristallbildung (Memory-Effekt) verringert werden.
Einzig nachgewiesen ist der erhöhte Energiebedarf bei diesem Ladeverfahren, da die durch die Entlade-Impulse rückwärts geführte Energie dem Akku zusätzlich wieder zugeführt werden muß!

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