Selbstentladung
Alle Akkus sind einer bestimmten Selbstentladung unterworfen. Diese ist in den ersten Stunden nach dem Laden am größten. Ein auf Nickel basierender Akku verliert demnach
10-15% seiner Kapazität ca. 20 Stunden nach dem Laden, sowie nochmals 10-20% in jedem darauf folgendem Monat.
Bei höheren Temperaturen steigt die Selbstentladung bei allen Akkutypen an. Sie verdoppelt sich pro 10°C Temperaturanstieg!
Akkutyp | NiCd | NiMH | Li- Ion |
|---|---|---|---|
Selbstentladung/ Monat | 15- 20% | 30% | 10% |
Anzahl Ladezyklen | 1.000 | 300-500 | 500 – 1000, 2 – 3 Jahre |
Jetzt ist leicht zu erkennen, dass es sich nicht lohnt, Akkus voll geladen zu lagern. Aus Gründen der Betriebssicherheit sollen Akkus erst kurz vor dem Gebrauch geladen werden.
Erhaltungsladung (engl.: trickle- charge)
Erhaltungsladung nennt man die Ladung mit einem geringen Strom, die lediglich die Selbstentladung, die unmittelbar nach der Beendigung des Ladevorganges einsetzt, ausgleicht.
Je nach Art des Ladegeräts wird nach dem Laden der Ladestrom auf einen minimalen Wert reduziert oder mit kurzen Ladestrompulsen `getrickelt`( K-tronic Ladehalterungen).
Bei eingeschaltetem Funkgerät wird sich der Akku trotzdem entladen. Deshalb wird bei Erreichen einer bestimmten Akkuspannung die Ladung neu gestartet.








